Brunnenstraße 4

Fortsetzung der Geschichte um den Bombenangriff am 22.10.1941

Rund 20 Personen hockten dort nun eng zu sammengekauert. Ringsum hörte man die Bomben einschlagen und vom Hungrigen Wolf schoss die Flak. Durch den Luftdruck schwankte der Gewölbekeller und die Gewölbedecke hob und senkte sich.

Die älteren Frauen beteten laut das „Vater Unser“, erinnert sich Anni Wolf, geb. Butzbach, damals gerade 15 Jahre alt. Nach dem Angriff wurden die Ausmaße erst nach und nach deutlich.

Eine Bombe hatte die Scheune der Familie Fetter durchschlagen und den Luftschutzkeller zerstört. So waren dann auch alle sehr dankbar, den Keller des Anwesens Henn/Butzbach aufgesucht zu haben.

Der eingestürzte Giebel des Hauses in Brunnenstraße 4 war dagegen leicht zu verschmerzen, zumal es damals noch eine Entschädigung gab.

Schwer getroffen wurde auch das Anwesen der Familie Feldmann in der Kirchstraße 34.

Fortsetzung der Geschichte siehe Kirchstraße 34...

Eine Bombe schlug im Misthaufen ein. Die Scheune und das Haus wurden ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Aber auch hier hatte man großes Glück gehabt. Ein Mauerbrocken landete im Bett des jüngsten Kindes. Das Kind blieb aber unverletzt.

Ehemaliges Wohnhaus Jakob und Elisabeth Butzbach II, 1950er Jahre

Umbau des Wohnhauses Butzbach durch Georg und Anni Wolf, geb. Butzbach 1965

Wohnhaus Butzbach und Wolf, Umbau 2007 durch Peter und Ingrid Moritz, geb. Wolf

Familienaufnahme von 1950: 1. Reihe von li. Elisabeth, Waltraud und Jakob Butzbach, 2. Reihe von li. Jakob und Anni Butzbach

Anni Wolf, geb. Butzbach 2021 im Alter von 95 Jahren

Georg Wolf 2007 im Alter von 88 Jahren